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"(my private) HEROES"
7. Mai bis 21. August 2005
Großer Erfolg der Eröffnungsausstellung
 
84.845 Besucher sahen
"(my private) HEROES"
 
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Von Künstlern, Helden und Stars
Die Darstellung heroischer Menschen gehört zu den großen Themen der Kunst. Heute sind die Götter von gestern die Medienstars von morgen. Diese Ausstellung erzählt von Helden und ihren Bildern in der Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Künstler des 20. Jahrhunderts haben heroische Ausdrucksweisen immer wieder neu für sich entdeckt - ob selbstironisch wie bei Martin Kippenberger und Andy Warhol, oder mit tragisch-existenziellem Ausdruck wie bei Jean Fautrier, Joseph Beuys oder Wols.
 
(my private) HEROES vermeidet es bewusst, eindeutige Bestimmungen des Heroischen zu versuchen, sondern formuliert im Gegenteil offene Parcours heroischer Themenfelder wie etwa Idol und Star, Täter und Opfer sowie Wunden und Martyrium. Helden sind heute weniger Heilige und Propheten als vielmehr Menschen und Künstler.
Die Ausstellung stellt die Natur des Helden in Frage. Sie untersucht die Formen, in denen sich heute Künstler zeigen und mit denen sie agieren.
 
Die Künstler-Helden und Medien-Stars, die in dieser Ausstellung zu sehen sind, repräsentieren eine subjektive Auswahl. Zu den Helden des 20. Jahrhunderts zählen nicht mehr nur die großen charismatischen Führer und Macher, sondern vor allem auch Anti-Helden – (anonyme) Opfer, aber auch Täter, die von ihren Anhängern posthum nicht selten zu Helden stilisiert werden.
 
Helden leben - wie die Kunst selbst – durch die passionierte Verehrung ihrer Betrachter. Mit seiner persönlichen Wunderkammer bietet Jan Hoet einen Einblick in seine private Heldenwelt.

Konzept und künstlerische Leitung: Jan Hoet Kuratoren: Véronique Souben, Dr. Michael Kröger